Meine Gefühle - Welt

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Barbara Rieberer
Emotionslandkarte (SDG 5 - Geschlechtergleichheit, SDG 10 - weniger Ungleichheiten) Emotionen sind bei allen Kulturen auf der Welt gleich und lösen bei Menschen dieselbe Mimik aus. Basisemotionen: Angst - Trauer - Freude -Wut - Überraschung -Ekel !
VS Salvator Kaisermühlen 922161
Schödlbergergasse 20
1220
Schulfächer
Deutsch
Sachunterricht
Schwerpunkte
SDG-Award
Alter
Grundstufe I
Zeitraum
März 2024

Idee / Ziele

Die Inseln im großen Meer der Gefühle und Stimmungen sind klar abgegrenzt aber mit Brücken verbunden.
Die Kinder reisen von einer Insel zur anderen und lernen alle 6 Basisemotionen kennen.
Kinder erfahren, dass es angenehme wie auch unangenehme Emotionen gibt.
Kinder lernen, dass sie Emotionen bei sich selbst erkennen und auch bei anderen erkennen und unterscheiden.
Kinder erfahren, dass Emotionen sind angenehm oder unangenehm anfühlen können und diese weder gut noch schlecht sind.

soziale Kompetenzen:
Emotionsausdruck: Verbal oder nonverbal eigene Emotionen zeigen.
• Emotionsverständnis: Verstehen und Einschätzen können von eigenen und fremden Emotionen.
• Emotionsregulation: Konstruktiv umgehen können mit eigenen Emotionen, abhängig von der Situation.
• Empathie: Hineinversetzen in einen anderen Menschen und angemessen reagieren können.

Umsetzung / Ablauf

In Form eines Stationenbetriebes haben die Kinder die Möglichkeit nach dem Erlernen der verschiedenen Basisemotionen anhand des Projektes "Mit Menti und Supermenti auf Reisen" mit verschiedenen Methoden Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Station 1: Bee Bot, Gefühlsstationen mit Freude, Ekel, Wut - kann in Partnerarbeit durchgeführt werden
a) Freude: Menti möchte auf der Insel der Freude seine Freunde treffen. Bitte hilf Menti den Weg zu finden!
Programmiere den Bee Bot:
 starte bei Menti
 fahre dann zur Insel der Freude
 danach fahre zum dazugehörigen Menti
 und zum Schluss zum passenden Eigenschaftswort.

b) Ekel: Super-Menti kommt auf dem Weg bei der Insel Ekel vorbei. Bitte hilf Menti den Weg zu finden!
Programmiere den Bee Bot:
 starte bei Super - Menti
 fahre dann zur Insel Ekel
 danach fahre zum dazugehörigen Menti
 und zum Schluss zum passenden Eigenschaftswort.

c) Wut: Menti fühlt heute Wut in seinem Bauch. Bitte hilf Menti den Weg zur Wut Insel zu finden!
Programmiere den Bee Bot:
 starte bei Menti
 fahre dann zur Insel der Wut
 danach fahre zum dazugehörigen Menti
 und zum Schluss zum passenden Eigenschaftswort.

d) Erfinde ein eigenes Spiel, wie könnte Menti und/oder Supermenti eine Reise mit dem Bee Bot durchführen?
Kind: Das Spiel der Wut
Starte bei Menti und versuche alle Felder von Wut zu sammeln und ende bei dem Wort ängstlich. Versuche auf dem Weg zu "ängstlich" dabei nicht über das Wort ängstlich zu fahren.

Station 2: Gefühle Würfelspiel - in Partnerarbeit
Verschiedene Gefühle, die auf dem Würfel stehen, sollen dem Partnerkind gezeigt werden.
a) überrascht schauen
b) Wutgeräusche machen
c) wie ein Frosch quaken
d) lustige Grimassen schneiden
e) wie eine Ziege meckern
f) finster schauen

Station 3: Bewegungswürfel - Partnerarbeit,
Verschiedene Tierbewegungen stehen auf dem Würfel und sollen dem Partnerkind gezeigt werden.
a) wie eine Schnecke kriechen
b) wie ein Huhn laufen
c) wie ein Krebs laufen
d) wie ein Fisch schwimmen
e) mit dem Popo wackeln
f) wie ein Hase hoppeln

Station 3+4 können auch gemeinsam gespielt werden. Ein Kind würfelt beide Würfel und führt die Bewegung des Tieres mit den Gefühlen vom Gefühle Würfel durch z.B. lauf wie ein Huhn und schau ganz finster, schwimme wie ein Fisch und mache Wutgeräusche.
Station 4: Erfinde ein Spiel zum Thema Gefühle
Spielanleitung eines Kindes:
Spielegrad: schwer
Dieses Spiel ist einfach zu verstehen, denn es geht um gute und schlechte Gefühle. Man beginnt bei Start und welche/r SpielerIn ist als erste/r im Ziel. Es wird ein Würfel mit den Gefühlen benötigt und ein Spielfeld.
Bedeutung der Gefühle:
Fröhlich – 1 Feld vorgehen
Traurig – stehen bleiben
Wut – 1 Feld nach hinten gehen
Angst – eine Runde auslassen
Überraschung – noch einmal würfeln,
Ekel: 2 Felder nach hinten gehen
Station 5: Plakat erstellen - in Partnerarbeit
Gestalte ein Plakat mit den 6 Gefühlen, die du kennen gelernt hast. Du kannst gerne auch die ausgedruckten Inseln der Gefühle und die Emotionen, die Menti zeigt, verwenden.
Station 6: Learning app - https://learningapps.org/display?v=pamtwb5x323
Arbeite am Computer und ordne die Eigenschaftswörter den Inseln Wut, Ekel, Überraschung, Freude, Angst und Trauer zu!
Station 7: Plakat zum Thema Angst
Erstelle ein Bild zum Thema Angst, du kannst gerne dich zeichnen, wie du aussiehst, wenn du Angst hast. Du darfst auch das Bild vom ängstlichen Menti verwenden.
Welche Begriffe passen zu dir, wenn du Angst hast? Klebe die Sätze auf dein Bild.
Sätze:
Meine Haare standen mir zu Berge.
Vor Schreck war ich ganz starr.
Ich zitterte am ganzen Körper.
Mir rutscht das Herz in die Hose.
Mein Atem ging schneller.
Ich brachte keinen Laut hervor.
Mir schlotterten/ zitterten die Knie.
Ich erstarrte vor Schreck.
Ich war schweißgebadet.
Ich file beinahe in Ohnmacht.
Meine Knie wurden ganz weich.
Ich bebte vor Angst.
Ich zitterte am ganzen Körper.
Mein Herz klopfte bis zum Hals.
Schweißtropfen standen auf meiner Stirn.
Ich bekam eine Gänsehaut.
Vor Angst klapperte ich mit den Zähnen.
Vor Schreck war ich wie gelähmt.

Learnings

Jede Person hat das Recht seine Gefühle zeigen zu dürfen. 
Gleiche Gefühle können unter­schied­li­che aus­ge­drückt werden.
Kinder dürfen über Gefühle sprechen egal welches Geschlecht sie sind.
Wut ist eine Schut­z­emo­ti­on – dieses Gefühl zeigt, das etwas nicht in Ordnung ist.
Trau­rig­keit ist eine Schut­z­emo­ti­on – Kinder können lernen, dass es befreiend sein kann sich mal traurig zu fühlen und zu weinen. Oft geht es Ihnen danach besser.
Angst ist eine Schut­z­emo­ti­on – Kinder erkennen, dass diese Emotion normal und wichtig ist und das es gut ist wenn man sich seinen Ängsten stellt.
Freude ‑Kinder lernen, dass die Emotion Freude eine unglaub­li­che Wirkung auf andere Menschen haben. In diesem Zustand erscheint alles angenehm und positiv.
Ekel ist eine Schut­z­emo­ti­on – Ekel schützt die Menschen vor unge­nieß­ba­ren und giftigen Nah­rungs­mit­tel. Das Empfinden von Ekel ist nicht für alle Kinder gleich.
Über­ra­schung – Kinder erkennen, dass eine Über­ra­schung angenehm oder unan­ge­nehm sein kann. Ist man über­rascht, sammelt man die richtigen Emotionen und weiß dann erst, wie man reagiert. 

Ergebnis / Weiterentwicklung

Gefühle können besser zum Ausdruck gebracht werden.
Der Umgang mit dem Gefühl Wut und wie man damit umgehen kann wird bei Bedarf wiederholt.
Manchmal kann ein Kind das Gefühl eines anderen Kindes erkennen und Rücksicht darauf nehmen.

Bee Bot
auf spielerische Weise lernen die Kinder vorausschauendes Denken und die Problemlöse Kompetenz wird gestärkt,
Orientierung im Raum - rechts - links - oben - unten,
einfaches programmieren - verstehen wie ein Roboter funktioniert indem eine Eingabe von Befehlen durchgeführt wird.

Teilnehmer_innen

VS Salvator Kai­ser­müh­len Klasse 3c – 26 Kinder

Vorstellung Projektleiter_innen

Volksschullehrerin Mag. Barbara Rieberer

Kontaktanfrage

Projekt:

Meine Gefühle – Welt

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