„Vielfalt Inklusive“

Schulstufenmodell unter besonderer Berücksichtigung der Diversität.
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Dipl. Päd. Dr. Ursula Axmann-Leibetseder
Informatikmittelschule und Junior High School Konstanziagasse 50
Konstanziagasse 50
1220 Wien
seit 2013 laufend

Idee / Ziele

„Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft führt über eine inklusive Schule.“
• SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern erkennen den Wert von Vielfalt. Vielfalt als Bereicherung nicht als Belastung.
• Die Teilhabe ALLER SchülerInnen am Unterricht wird ermöglicht.
• Steigerung der Lernmotivation aufgrund individuell angepasster Aufgabenstellungen und individueller Unterstützung.
• Wesentliche Grundkompetenzen wie Handlungsplanung, Teamwork, eigenständiges Arbeiten und Präsentieren werden vermittelt.

Umsetzung / Ablauf

Schritt 1: Erstellung eines Konzeptes und Teamfindung. (Jänner bis März 2013)
• Index für Inklusion als Grundlage des Konzeptes
• Team findet sich
• Team setzt sich mit den Grundgedanken inklusiver Bildung auseinander:
Werte – Begriffe – Strukturen – Praktiken
• Die aufgenommenen SchülerInnen werden auf drei Klassen verteilt. Keine Integrationsklasse- In jeder Klasse sind Kinder mit unterschiedlichen Begabungen/Bedürfnissen.
Schritt 2: Planung des Schuljahres. (April bis August 2013)
• Elterninformationsabend: Die Eltern werden über die Grundzüge inklusiver Bildung, die Erwartungen an ihre Kinder und sie selbst, sowie über die unterschiedlichen Unterrichtsstrukturen informiert.
• Strukturierung des Schuljahres: Das Schuljahr soll in 3 Phasen gegliedert werden, in denen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.
• Strukturierung des Unterrichts: Neun Unterrichtseinheiten pro Woche finden in Form von „Freiarbeit“ statt. In dieser Zeit können die SchülerInnen wählen wo, woran und mit wem sie arbeiten.
Schritt 3: Umsetzung parallel dazu Evaluation. (September 2013-Juni 2017)
• Neben dem Augenmerk auf den Erwerb von Organisations- und Sozialkompetenzen stehen die Vermittlung von Arbeits- und Präsentationstechniken, der sinnvolle Umgang mit „neuen Medien“ und das Bekanntmachen mit der unmittelbaren und mittelbaren Lebensumwelt im Mittelpunkt.
• Jede Phase wird mit einem Feedback der SchülerInnen und einer Evaluierung abgeschlossen.
Schritt 4: Durchführung notwendiger Adaptionen (regelmäßig)
• Basierend auf den Erkenntnissen der regelmäßigen Reflexionen im Team und Evaluierungen, werden laufend Adaptionen getätigt.

Learnings

Nach den vier Jahren gemein­sa­men Arbeitens konnten die Leh­re­rIn­nen fest­stel­len, dass die Schü­le­rIn­nen viele, für ihre Zukunft wesent­li­chen Kom­pe­ten­zen, erwerben konnten. Es gab außer­or­dent­lich gute Rück­mel­dun­gen von „externen“ Betreuern, Arbeit­ge­bern (berufs­prak­ti­sche Tage), Studenten und Pro­fes­so­ren unter­schied­li­cher Uni­ver­si­tä­ten, die unser Projekt für ihre Studien/​Forschungsprojekte nutzten. Unsere Erkennt­nis: Wie und wie gern die Kinder lernen deter­mi­niert sehr stark was und wie viel sie lernen.

Ergebnis / Weiterentwicklung

Die SchülerInnen erwarben ein hohes Maß an Sozial- und Organisationskompetenzen sowie die Fähigkeit zur Anwendung unterschiedlichster Arbeitstechniken.
Aufgrund der guten Erfahrungen und des positiven Feedbacks wird das Projekt, unter Einbeziehung neuer Ideen, mit dem Schuljahr 2017/18 fortgesetzt.

Teilnehmer_innen

Eine komplette Schul­stu­fe der NMSI & JHS Kon­stan­zia­gas­se 50, 1220 Wien. Neben dem Leh­re­rIn­nen­team sind Psych­ago­gin, Direktion, e‑learning Pate, Lesepaten, PH Wien und Uni Wien in das Projekt bzw. die Eva­lua­ti­on invol­viert.

Vorstellung Projektleiter_innen

Dipl. Päd. Dr. Ursula Axmann-Leibetseder

Ausbildung:
Volksschul- und Sonderschullehramt
Doktorat in Pädagogik
Hochschullehrgang für Legasthenie
Besuchschullehrerin

Berufserfahrung:
Seit 1996 im Schuldienst, bis 2013 als Integrationslehrerin in der Sekundarstufe.
Seit 2013 zuständig für das inklusive Schulstufenmodell.

Anliegen:
Ich würde mir wünschen, dass möglichst viele Schulen Konzepte für einen „inklusiven Unterricht“ entwickeln und umsetzen, damit eine Schule für ALLE Kinder real werden kann.

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    Projekt:

    „Vielfalt Inklusive“

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