Papperlapapp im Volksschulbereich

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Martina Thaler
Einsatz der Papperlapapp Lesehefte im VS-Bereich
VS Münnichplatz
Münnichplatz 6
1110 Wien
Schulfächer
  • Deutsch
  • Sachunterricht
  • Deutsch
  • /Sachunterricht
Schwerpunkte
  • Lernen
  • Sprache
  • Lernen
  • /Sprache
Alter
  • Grundstufe I
  • Grundstufe I
Zeitraum
Schuljahr 2017/2018

Idee / Ziele

Als Pädagogin in einer multilingualen Volksschule ist es mir ein besonderes Anliegen, die Kinder sowohl in ihrer Erstsprache als auch in der Bildungssprache Deutsch bestmöglich zu fördern.

Daher arbeite ich gerne mit der zweisprachigen Bilderbuchzeitschrift Papperlapapp. Aufgrund der zahlreichen Sprachkombinationen und der künstlerisch wertvollen Aufmachung der Hefte, ist es möglich, gemeinsam mit den Kindern lustvoll darin zu lesen und auch damit zu arbeiten.

Das große Plus: Papperlapapp stellt sicher, dass jedes Kind die Inhalte richtig verstehen und internalisieren kann.

Umsetzung / Ablauf

Ich habe Papperlapapp im Rahmen einer Fortbildung kennengelernt. Angetan von Design und den Themen der Hefte, habe ich die Bilderbuchzeitschrift den Eltern meiner Klasse vorgestellt.

Daraufhin fiel die Entscheidung, die Hefte zu kaufen und sowohl im Unterricht als auch zuhause einzusetzen.

Da Papperlapapp in neun unterschiedlichen Sprachkombinationen erscheint – von Deutsch-Arabisch über Deutsch-Türkisch bis hin zu Deutsch-Tschetschenisch - war es möglich, die Kinder meiner Klasse beinahe flächendeckend mit Heften in ihrer jeweiligen Erstsprache zu versorgen. Meine österreichischen Schüler*innen kamen in den Genuss der deutsch-englischen Ausgaben.

In Abstimmung mit den Eltern und unserer Lesepatin wurde mit den Papperlapapp-Heften intensiv gearbeitet: zuhause in der Erstsprache und in der Schule in der Bildungssprache Deutsch und vielen anderen Sprachen.

Um die Kinder zu motivieren sich mit den Inhalten näher auseinanderzusetzen, konzipierte ich zudem ein Papperlapapp-Lesequiz.

Learnings

Alle Teilnehmer*innen – Kinder, Eltern, Lehr­per­son und Lesepatin – lernten durch Pap­per­la­papp die Vielfalt und Ein­zig­ar­tig­keit der einzelnen Sprachen kennen und wert­schät­zen, um sich schließ­lich gemeinsam in der der Bil­dungs­spra­che Deutsch zu „treffen“ und auszutauschen. 

Dar­über­hin­aus wurden die Kinder auch angeregt, sich mit den Inhalten der Hefte spie­le­risch zu beschäf­ti­gen oder gänzliche neue (gedank­li­che) Wege zu gehen. So haben wir zum Beispiel nach dem Lesen von Ausgabe Nr. 8 zum Thema Kochen, gemeinsam einen Kai­ser­schmar­ren gemacht. Der Großteil der Kinder kannte dieses Gericht nicht, war aber am Ende unseres Kochtages begeis­tert und um das Wissen um ein „typisches öster­rei­chi­sches“ Gericht reicher.

Ergebnis / Weiterentwicklung

Ich werde auch in den nächsten Jahren mit den Papperlapapp-Heften arbeiten und das Lesequiz ritualisieren.

Teilnehmer_innen

Neben allen Schüler*innen der Klasse betei­lig­ten sich die Eltern, die Muttersprachenlehrer*innen, die Sprach­för­der­leh­re­rin und die Lesepatin.

Vorstellung Projektleiter_innen

Ich bin seit einigen Jahren an der VS Münnichplatz als Lehrerin tätig. Meine Schwerpunkte sind soziales Lernen und Kreativität. Diese Expertise erleichtert es mir, mit einer mulitlingualen Klasse gut und wertschätzend zu arbeiten.

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Projekt:

Papperlapapp im Volksschulbereich

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