Konfliktlotsen – SchülerInnen helfen SchülerInnen

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Projektleitung insgesamt: ARGE Peermediation; Projektleitung an der Schule: OStR Mag. Heide Matausch und OStR. Mag. Eva Breunig // ARGE Peermediation OStR. Eva Baldauf-Schwalb
Ausbildung von Peermediatoren und Betreuung der Unterstufenschüler
GRG11 Gottschalkgasse
Gottschalkgasse 21
1110 Wien
Schulfächer
  • Unverbindliche Übung
  • Unverbindliche Übung
Schwerpunkte
  • Gesellschaft
  • Gesundheit
  • Gesellschaft /
  • Gesundheit
Alter
  • Sekundarstufe II
  • Sekundarstufe II
Zeitraum
ganzjährig

Idee / Ziele

SchülerInnen lernen Kommunikationstechniken und Mediation in einem Kurs in der eigenen Schule. Die ausgebildeten Peers kümmern sich um die Probleme und Konflikte der Unterstufenschüler. SchülerInnen lernen von MitschülerInnen auf mehreren Ebenen.

Umsetzung / Ablauf

Unser Organisationssystem haben wir in langjähriger Erfahrung entwickelt:

  • Alle 1. + 2. Klassen bekommen ein Betreuerteam von je 3-4 ausgebildeten PeermediatorInnen zugewiesen. Die Peers begleiten die Klassen auf den Kennenlerntagen und besuchen die Kinder regelmäßig, so dass ein Vertrauensverhältnis entsteht.

  • Kleinere Konflikte werden dabei selbstständig bearbeitet, bei größeren Problemen entwickeln wir gemeinsam mit den Peers eine passende Vorgangsweise.

  • Da die 3. Klassen neu zusammengesetzt werden, steht ab dann ein größeres Team zur Verfügung, die MediatorInnen können frei ausgewählt werden.

  • Für die aktiven Peers finden regelmäßige Fallbesprechungs- und Beratungstreffen statt.

  • Wir stellen den LehrerInnen der Unterstufenklassen verschiedene Stundenbilder zum sozialen Lernen zur Verfügung, die dann gemeinsam mit den Peers umgesetzt werden können.

  • Ab der 4. Klasse können die SchülerInnen die Grundausbildung zur Peermediation (14 Doppelstunden) absolvieren. Wir bilden jedes Jahr 15 – 25 neue Peers aus.

  • Neu ausgebildete Peers werden im Sommersemester den vorhandenen Teams zugeteilt, um Praxis zu erwerben.

  • Die erfahrenen Peers der höheren Klassen unterstützen die Ausbildung der jüngeren durch Mitarbeit im Kurs, wobei sie auch selbst die Techniken wiederholen, und durch Beratung in der Praxis.
  • Learnings

    Unsere Erfah­run­gen:
    Alle Schü­le­rIn­nen, die die Aus­bil­dung mitmachen, ent­wi­ckeln ihre Per­sön­lich­keit und Sozi­al­kom­pe­tenz, wenn auch auf unter­schied­li­chem Niveau. Diese Ent­wick­lung geht nach dem Kurs weiter, durch die Zusam­men­ar­beit der Schü­le­rIn­nen und die über­nom­me­nen Aufgaben.
    Viele unserer Peers zeigen hohe Ein­satz­be­reit­schaft und Eigenverantwortung.
    Sie iden­ti­fi­zie­ren sich oft mit dem Projekt, so dass eine erfreu­li­che Zusam­men­ar­beit auf Augenhöhe mit ihnen möglich wird.

    Ergebnis / Weiterentwicklung

    Das Schulklima verbessert sich auf mehreren Ebenen: in den Unterstufenklassen durch die Betreuung, die Konflikte oft im Anfangsstadium abfängt, in der Oberstufe durch den hohen Anteil ausgebildeter Peers in den Klassen.

    Im Schuljahr 2014/15 hatten wir einen Gastschüler und eine Gastschülerin in unserer Ausbildung, die das Projekt dann in ihrer eigenen Schule initiierten, wo es inzwischen voll etabliert ist.

    Möglichkeiten für die Zukunft:
  • Mehr organisiertes soziales Lernen für die Unterstufe

  • Schulautonomes WPF für die Oberstufe

  • Teilnehmer_innen

    Der Eltern­ver­ein finan­zier­te die Aus­bil­dung der Peer­coa­ches (als sie noch bezahlt werden musste). 
    Unsere aus­ge­bil­de­ten Peers nehmen an den Fort­bil­dun­gen der ARGE Peer­me­dia­ti­on teil.

    Vorstellung Projektleiter_innen

    Unser Leitungsteam besteht derzeit aus 4 LehrerInnen, die die Ausbildung als Peercoaches (gibt es derzeit auf der PH) und verschiedene Fortbildungen absolviert haben: Mag. Eva Breunig, Mag. Peter Giffinger, Mag. Heide Matausch, Mag. Silvia Semellechner.
    Weitere KollegInnen sind noch dabei, sich hier einzuarbeiten.

      Kontaktanfrage

      Projekt:

      Konfliktlotsen – SchülerInnen helfen SchülerInnen

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