Jugendgesundheitskonferenzen

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Katrin Friesenbichler, Monika Bader-Wehinger
Die Jugendgesundheitskonferenzen der Wiener Gesundheitsförderung sind Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt einer vorangegangenen mehrmonatigen Auseinandersetzung von Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren mit dem Thema Gesundheit.
Wiener Gesundheitsförderung – WiG
Treustraße 35-43
1200 Wien
Schwerpunkte
  • Gesellschaft
  • Gesundheit
  • Kultur
  • Lernen
  • Wien
  • Gesellschaft
  • /Gesundheit
  • /Kultur
  • /Lernen
  • /Wien
Alter
  • Sekundarstufe II
  • Sekundarstufe II
Zeitraum
16.10.2016 – 31.12.2021

Idee / Ziele

Ziele der Jugendgesundheitskonferenzen sind unter anderem die Stärkung der Gesundheitskompetenz von Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren sowie die Sensibilisierung für und Auseinandersetzung mit ihrer Gesundheit. Durch unterschiedliche Maßnahmen werden auch die Gesundheitskompetenzen der KooperationspartnerInnen (Einrichtungen, PädagogInnen, JugendarbeiterInnen etc.) gestärkt. Die Zusammenarbeit des offenen und schulischen Kinder- und Jugendbereichs sowie die Öffnung zum kommunalen Setting wird forciert.

Umsetzung / Ablauf

• Im Rahmen von Impuls- oder bedarfsorientieren Workshops setzen Jugendliche ihre eigenen Gesundheitsprojekte um. Welche Themen dabei relevant sind und in weiterer Folge bearbeitet werden, entscheiden die Jugendlichen selbst. Auch Form und Methoden der Auseinandersetzung werden von den Jugendlichen bestimmt.
• Den Höhepunkt dieses Prozesses bildet eine öffentliche Veranstaltung – die Jugendgesundheitskonferenz. Hier stellen die Jugendlichen ihre Produkte und Projekte vor. Die Konferenz wird von den Jugendlichen mitorganisiert, -moderiert und -gestaltet.
• Beteiligte Einrichtungen des Bezirks sowie KooperationspartnerInnen nehmen eine begleitende und unterstützende Rolle ein und erhalten zudem die Möglichkeit, sich auf der Konferenz zu präsentieren. Die KooperationspartnerInnen können im Rahmen verschiedener Treffen (Start-Workshops, Treffen des Koordinationsteams) durch integrierte Schulungselemente und Schulungsunterlagen sowie Coaching-Einheiten ihre Kompetenzen zu den Themen Gesundheitsförderung und Stärkung der Gesundheitskompetenz von Jugendlichen nachhaltig ausbauen.
• Die Jugendgesundheitskonferenzen in den Bezirken Innere Stadt, Landstraße, Wieden, Neubau, Josefstadt, Alsergrund, Simmering, Meidling, Hietzing, Penzing, Hernals, Währing, Döbling und Liesing werden durch Vorsorgemittel der Bundesgesundheitsagentur finanziert.
• Im Rahmen des Programms Gesunde Bezirke finden die sogenannten Jugendgesundheitskonferenzen 2.0 in folgenden Bezirken statt: Leopoldstadt, Margareten, Mariahilf, Favoriten, Rudolfsheim-Fünfhaus, Brigittenau und Donaustadt. Die Ergebnisse werden an öffentlichen Orten in Form einer Ausstellung präsentiert.

Learnings

- Laut Eva­lua­ti­on würden 87 Prozent der befragten Erwach­se­nen das Format Jugend­ge­sund­heits­kon­fe­renz wei­ter­emp­feh­len. Fast 90 Prozent der befragten Jugend­li­chen stimmen der Aussage zu, dass die Teilnahme an der Jugend­ge­sund­heits­kon­fe­renz Spaß gemacht habe. 
– Einen geeig­ne­ten Zeitraum für die Konferenz im Span­nungs­feld Schule und offene Kinder- und Jugend­ar­beit par­ti­zi­pa­tiv zu bestimmen, stellt eine wesent­li­che Her­aus­for­de­rung dar.
– VHS Pflichts­schul­ab­schluss­kur­se und Pro­duk­ti­ons­schu­len sowie Akteu­rIn­nen aus dem kom­mu­na­len Setting, die zwar prin­zi­pi­ell Angebote für Jugend­li­che setzen, aber keinen kon­ti­nu­ier­li­chen Zugang zur Ziel­grup­pe haben, sind eine Berei­che­rung für die Konferenzen.

Ergebnis / Weiterentwicklung

Das Projekt läuft in ausgewählten Bezirken noch bis zum Jahr 2021.

Teilnehmer_innen

Pro Jugend­ge­sund­heits­kon­fe­renz sind zwischen 100 und 250 Jugend­li­che sowie zwischen 5 und 20 Ein­rich­tun­gen aktiv beteiligt. Die Betei­li­gung ori­en­tiert sich stark an den Gege­ben­hei­ten der einzelnen Bezirke. Die Band­brei­te an betei­lig­ten Orga­ni­sa­tio­nen (Schulen, offene Kinder- und Jugend­ar­beit, arbeits­markt­po­li­ti­sche Beschäf­ti­gungs­pro­jek­te, Pflicht­schul­ab­schluss­kur­se, …) und die Anzahl der erreich­ten Jugend­li­chen ist erfreu­li­cher­wei­se sehr groß (ältere Jugend­li­che, Lehrlinge, Jugend­li­che in Wohn­ge­mein­schaf­ten, in Beschäf­ti­gungs­pro­jek­ten, Jugend­li­che mit Behin­de­run­gen, Jugend­li­che mit Fluchterfahrungen, …). 

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    Projekt:

    Jugendgesundheitskonferenzen

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