Boden und Klimawandel – selbst erforscht!

Gemeinsam mit den SchülerInnen wird der Zusammenhang zwischen Boden als Wasser- und Kohlenstoffspeicher und Klima(wandel) erarbeitet.
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Barbara Birli
Umweltbundesamt
Spittelauer Lände 5
1090 Wien
01.08.2017-01.10.2019

Idee / Ziele

SchülerInnen von sechs Wiener Schulen lernten über den Zusammenhang Boden-Klima anhand von Hochbeeten (mit Kompostwurmbox). Dadurch konnten die Themen Biomülltrennung, Kompostierung, Kohlenstoffkreislauf, Klimakunde, Pflanzen und Boden bearbeitet werden.

Umsetzung / Ablauf

Zur Demonstration von Kreislauf-Wirtschaft wurden in den Schulen Hochbeete aufgestellt. In thematische Gruppen aufgeteilt, hatten die SchülerInnen dabei die Gelegenheit Anbau und Ernte im Schulhochbeet über ein Schuljahr hinweg zu erleben, zu dokumentieren, zu erforschen. Einfache wissenschaftliche Fragestellungen konnten dadurch erforscht werden. Die Gruppen sammelten Wetterdaten, waren verantwortlich für die Fütterung der Kompostwürmer mit Abfällen aus der Klasse, beobachteten die Pflanzen im Hochbeet sowie den Abbau organischen Materials. Mithilfe einer Endoskopkamera konnten die SchülerInnen die biologischen Aktivitäten (Wurzeln, Bodentiere) in den Hochbeeten beobachten.
In eigenen Workshops gaben sie das so gewonnene Wissen an ihre SchulkollegInnen und Eltern weiter (Peer Teaching).
Um mehr über das Thema Boden in unterschiedlichen Spaten zu lernen, fuhren die Schulklassen zu externen Projektpartnern (Wurm-Kompostier-Anlage, Gärtnerei, Lysimeter-Anlage, Biokosmetik-Firma).
Im Zuge der Boden-Klima-Tage konnten die SchülerInnen viele unterschiedliche Boden-Experimente durchführen und auf die Thematik vorbereitet wurden.
Beim Boden-Klima Orientierungslauf konnten die SchülerInnen auf sportliche, spielerische Weise ihr bodenkundliches Wissen testen.

Learnings

Die Schü­le­rIn­nen haben
• wichtige Boden­funk­tio­nen sowie natür­li­che Kreis­läu­fe zu verstehen und erklären gelernt.
• auf spie­le­ri­sche und kreative Weise einen Zugang zum Thema Boden gefunden.
• gelernt einfache wis­sen­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen zu beant­wor­ten.

Die Pro­jekt­part­ne­rIn­nen haben gelernt, flexibel und spontan auf die Bedürf­nis­se und Inter­es­sen der Schü­le­rIn­nen ein­zu­ge­hen.

Ergebnis / Weiterentwicklung

Das übergeordnete Ziel ist die Entwicklung eines spannenden Vermittlungskonzeptes (Experiment-Stationen, PeerTeaching, ParentsTeaching, Boden-Klima-Orientierungslauf, Lehrmaterialien rund um das Hochbeet), das langfristig kostenfrei für Schulen zur Verfügung steht.

Teilnehmer_innen

Wiener Schulen (Schü­le­rIn­nen, Lehr­kräf­te, Eltern)
Umwelt­bun­des­amt GmbH (Pro­jekt­lei­tung)
Bun­des­for­schungs- und Aus­bil­dungs­zen­trum für Wald, Natur­ge­fah­ren und Land­schaft (BFW)
Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur Wien (BOKU)
Öster­rei­chi­sche Boden­kund­li­che Gesell­schaft (ÖBG)
Öster­rei­chi­sche Agentur für Gesund­heit und Ernäh­rungs­si­cher­heit
GmbH (AGES)
Fa. Bel­laf­lo­ra – unter­stüt­zen­der Partner
Fa. Styx – Natur­cos­me­tic GmbH
Fa. VER­MI­GRAND

Vorstellung Projektleiter_innen

Dr. Barbara Birli arbeitet beim Umweltbundesamt in Wien am Thema Boden.
Für die Österreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft (ÖBG) organisiert sie die Workshops „Boden macht Schule“: https://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/boden/schule/seminare/

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