Biokunststoffe und „Alternative Verpackungen“

Gerade im Unter­richt der 4.Klassen sind Projekte eine gute Mög­lich­keit, um bei den Schüler*innen das Interesse am Unter­richts­fach Chemie zu wecken und ihnen zu ver­mit­teln, wo uns die Chemie im Alltag überall begegnet. Dabei kann auf die indi­vi­du­el­len Inter­es­sen und Bedürf­nis­se jedes*r einzelnen Schülers*in ein­ge­gan­gen werden. Die Kinder schärfen ihre Beob­ach­tungs­ga­be und lernen neue Wege, neben dem klas­si­schen Protokoll, ihre Beob­ach­tun­gen fest­zu­hal­ten und zu inter­pre­tie­ren. Es werden durch Projekte aus dem Umwelt­be­reich oft Maßnahmen für ihre eigene Lebens­welt gesetzt, die sich manchmal in Familien- und Freun­des­krei­se ziehen. Somit wird nicht nur das fachliche Wissen gefördert, sondern auch die Mulit­pli­ka­tor­funk­ti­on und die Wich­tig­keit des Handelns jedes*r Einzelnen bewusst. • Was ist Erdöl? • Was sind Bio­kunst­stof­fe? • Wo begegnen uns Kunst­stof­fe überall im Alltag? • Wie werden PET-Flaschen recycelt? Wie kann aus Kar­tof­fel­stär­ke, Milch oder Bananen Plastik her­ge­stellt werden? • Welche Mög­lich­kei­ten gibt es z.B. beim Einkaufen auf Kunst­stoff zu ver­zich­ten? • Wie wichtig ist das recyclen von Kunst­stof­fen? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Schü­le­rIn­nen der 4.Klasse des GRG17 im Zuge des 16. Pro­jekt­wett­be­werbs des VCÖ beschäf­tigt und ver­schie­de­ne Akti­vi­tä­ten dazu gemacht. Unter dem Schwer­punkt „Bio­kunst­stof­fe – Alter­na­ti­ve Ver­pa­ckungs­ma­te­ria­li­en“ haben die Schüler*innen in Klein­grup­pen Recher­che­ar­bei­ten zu ver­schie­de­nen Aufgaben durch­ge­führt und dazu unter anderem ein Portfolio ange­fer­tigt. Ein zentrales Ziel des Projektes war es den Schüler*innen zu zeigen, wo Kunst­stof­fe überall im Alltag ein­ge­spart werden können und welche che­mi­schen Verfahren dabei helfen. Außerdem war es dem Leh­re­rin­nen­team wichtig, all­tags­re­le­van­te Aspekte zum Thema Kunst­stof­fe zu beleuch­ten, damit das Bewusst­sein der Schüler*innen für die Pro­ble­ma­tik eines so all­täg­li­chen Stoffes geschärft wird. Neben Recher­che­ar­bei­ten war auch die Krea­ti­vi­tät der Schüler*innen gefordert. Es wurden Kunst­wer­ke aus Kunst­stoff – Müll her­ge­stellt, Ins­tasto­ries erstellt, Comics gezeich­net, Videos gedreht und Upcycling Produkte her­ge­stellt. Im Zuge eines Logo-Wett­be­wer­bes wurde das beste Logo als Cover für die Pro­jekt­map­pe aus­ge­wählt. Wich­tigs­te Erkennt­nis­se wurden ebenfalls auf Plakaten oder in Videos optisch anspre­chend prä­sen­tiert. Für die Erar­bei­tung der Aufgaben wurde die Plattform Eduvidual, sowie andere digitale E‑Learning Tools (z.B. Men­ti­me­ter) ein­ge­setzt. Abgaben, Videos, Zusatz- und Info­ma­te­ria­li­en wurden dort zur Verfügung gestellt, sowie Quiz-Fragen erstellt und so die Schü­le­rIn­nen inter­ak­tiv ein­be­zo­gen. Alter­na­ti­ve Ver­pa­ckungs­ma­te­ria­li­en wurden in Sta­tio­nen­be­trie­ben im Unter­richt selbst her­ge­stellt und teilweise zu Produkten (z.B. Hand­ta­schen) wei­ter­ver­ar­bei­tet. In der Weih­nachts­stun­de wurden mit den Schü­le­rIn­nen Lip­pen­pfle­ge­stif­te selbst her­ge­stellt. Zu Ostern wurden z.B. Bie­nen­wachs­tü­cher und ver­schie­de­ne Kunst­stof­fe aus Bananen, Mais­stär­ke und Milch her­ge­stellt (kleine Auswahl der Expe­ri­men­te). Den Schüler*innen wurden ver­schie­de­ne Expe­ri­men­tier­an­lei­tun­gen zur Verfügung gestellt. Die Expe­ri­men­te mussten selbst­stän­dig durch­ge­führt werden. Die Schüler*innen waren ange­hal­ten Fragen zu beant­wor­ten bzw. ihre Beob­ach­tun­gen festzuhalten. 
  • Allgemeinbildende höhere Schule

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