Die Schüler:innen entwerfen eine nachhaltige Stadt der Zukunft und programmieren Ozobots, die in dieser Stadt verschiedene Aufgaben übernehmen – etwa Müll sammeln, sortieren oder Transportwege fahren. Durch das kreative Gestalten und Programmieren wird Technik spielerisch erfahrbar. Das Projekt soll Schüler:innen vermitteln, wie Robotik zur Lösung realer Herausforderungen beitragen kann. Sie lernen grundlegende Programmierlogik, verstehen städtische Prozesse und entdecken, wie Technologie helfen kann, nachhaltige und umweltfreundliche Lebensräume zu gestalten – ganz im Sinne der 17 Sustainable Development Goals.
Umsetzung / Ablauf
Das Projekt begann mit einer Einführung in die Themen Nachhaltigkeit, Smart Cities und die 17 Sustainable Development Goals, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Anschließend lernten die Schüler:innen die Grundfunktionen der Ozobots kennen – vom Einlesen der Farbcodes bis zu einfachen Programmierbefehlen. Im nächsten Schritt sammelten die Gruppen Ideen, wie Roboter in einer zukünftigen Stadt Aufgaben übernehmen können, z. B. Müll einsammeln, Müll trennen, Transporte durchführen oder Kontrollrouten fahren. Danach entwarfen sie erste Skizzen ihrer nachhaltigen Stadt und planten Straßen, Gebäude, Recyclingstationen oder Energiepunkte. Auf dieser Grundlage gestalteten sie ihre Stadt großformatig auf Papier oder Modellen. Parallel dazu entwickelten die Schüler:innen passende Fahrstrecken und Codes, die den Ozobot durch die Stadt leiten. Sie testeten Wege, optimierten Kurven, ergänzten Befehle und lösten Probleme wie fehlerhafte Farbcodes oder blockierte Wege. Im weiteren Verlauf verbindeten sie die Stadtgestaltung mit konkreten SDG-Bezügen und erklärten, welche Ziele durch ihre Roboterlösungen unterstützt werden. Abschließend präsentierten die Gruppen ihre Städte und Ozobot-Routen, reflektierten Schwierigkeiten, Lernerfolge und Verbesserungsmöglichkeiten und diskutierten, wie solche Ideen in der echten Welt eingesetzt werden könnten.
Learnings
Die Schüler:innen lernten grundlegende Programmierlogik, kreatives Problemlösen und wie Robotik in einer nachhaltigen Stadt eingesetzt werden kann. Sie haben erfahren, wie wichtig Zusammenarbeit, Planung und präzises Arbeiten bei technischen Projekten sind. Als Projektleiterinnen wurde uns deutlich, wie motivierend handlungsorientiertes Lernen wirkt und wie gut sich Themen wie Nachhaltigkeit und Technologie verbinden lassen, wenn Schüler:innen selbst aktiv gestalten dürfen.
Ergebnis / Weiterentwicklung
Das Projekt führte zu funktionierenden Stadtmodellen, in denen Ozobots verschiedene Aufgaben übernahmen. Es soll weiter ausgebaut und in weiteren MINT-Klassen wiederholt werden. Zudem ist ein Folgeprojekt geplant, bei dem die Schüler:innen komplexere Abläufe mit anderen Robotern entwickeln.
Teilnehmer_innen
An dem Projekt waren sowohl die Schüler:innen als auch die Lehrkräfte beteiligt. Gemeinsam entwickelten sie eine nachhaltige Stadt und programmierten passende Roboterrouten. Außerdem besuchten sie einen Workshop zum Thema Zukunftsstadt. Zusätzlich entstand ein gemeinsames Kooperationsprojekt mit der HFS-Schule, wodurch weitere Ideen und Perspektiven in die Arbeit einflossen.
Vorstellung Projektleiter_innen
Eine Projektleiterin unterrichtet MINT, Mathematik, Geographie und Wirtschaftskunde. Da sie auch KuG und TeD unterrichtet, ergänzte sie das Projekt um räumliche, technische und kreative Zugänge. Gemeinsam fördern wir nachhaltiges und entdeckendes Lernen. Die zweite Projektleiterin unterrichtet Mathematik, Physik, Chemie, MINT sowie DGB und brachte naturwissenschaftliche Perspektiven in das Projekt ein.
Kontaktanfrage
Projekt:
Smart City der Zukunft
Vielen Dank für deine Nachricht!
Art des Angebots
Schwerpunkte
Ort des Angebots
Angebot für
Lebensalter
Kosten pro Person
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.