Die Schüler:innen der MSi Geblergasse erfahren im Schuljahr 2025/26 mehr über Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Im Rahmen von Workshops, Experimenten und Exkursionen werden innovative Nachhaltigkeits-Lösungen erarbeitet. Ein bisheriger Erfolg: mithilfe einer Wurmkiste werden in der Schule Lebensmittelabfälle minimiert.
Ziel ist die Bewusstseinsbildung zu den Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaft. Nachhaltiges Wirtschaften wird den Schüler:innen in Hernals durch das Erarbeiten innovativer Lösungsansätze für ökologische Herausforderungen sowie durch den Besuch interaktiver Workshops näher gebracht. Es wird vermittelt, wie natürliche Ressourcen eingesetzt und Stoffkreisläufe geschlossen werden können.
Anhand praxisnaher Experimente und mithilfe von forschendem Lernen wird den Jugendlichen der Umgang mit der Natur näher gebracht. In der Schule wird somit auch ein Anker gesetzt, um klima- und umweltfreundliches Handeln auch im Alltag zuhause zu fördern.
Umsetzung / Ablauf
Ablauf des BioKreis-Projekts 2025/26:
1. Besuch auf der BOKU (Universität für Bodenkultur Wien), um mehr über die Themen Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft zu erfahren.
2. Kennenlernen der zahlreichen Partnerunternehmen, die im Rahmen des Projekts mitarbeiten (Hut & Stiel GmbH, Naschgarten - Verein für praktisch orientierte Natur- und Gesundheitsbildung, ÖKLO GmbH)
3. Besuch des Recycling Hofs 1100
4. Bau einer Wurmkiste für die Abfallverwertung organischer Abfälle im Schulhaus
5. Kreative Gestaltung von Plakaten für die Sichtbarkeit und Wahrnehmung der langfristigen Verantwortung
Learnings
Die Schüler:innen der 2a-Klasse konnten praxisnah die behandelten Themen trotz ihrer Komplexität begreifen. Durch Eigenverantwortung über die Fürsorge der Wurmkiste entstand ein Zugehörigkeitsgefühl, womit auch eine Stärkung der MINT-Kompetenzen einherging. Darüber hinaus werden naturwissenschaftliche und technische Fähigkeiten im SDG-Bereich vertieft und im Rahmen von praktisch-forschendem Projekt-Unterricht vermittelt.
Das Team der Projektleitung konnte sich mitnehmen, wie wichtig taktiles und praktisches Lernen ist, um komplexe Zusammenhänge und Systeme für Jugendliche greifbar zu machen. Darüber hinaus spannt ein Projekt wie BioKreis einen gesamtheitlichen Bogen über die Themen nachhaltige Entwicklung (SDG), verantwortungsvolles Wirtschaften, sowie Klima- und Umweltschutz. Ein ganzjähriges Projekt wie dieses schafft einen Rahmen, in dem Schüler:innen intensiv und fächerübergreifend Zugang zu diesen Themen bekommen.
Ergebnis / Weiterentwicklung
Im zweiten Jahr des Projekts entwickeln die Schüler:innen ihre eigenen Ideen und werden in Form eines Hackathons und anschließendem Mentoring in ihrer Projektarbeit unterstützt. Der Fokus liegt hier auch auf der Multiplikator:innen-Rolle der Jugendlichen in der gesamten Schule.
Es sollen im Herbst 2026 die Ergebnisse im Rahmen eines schulweiten Festes gefeiert werden. So treten die Schüler:innen selbst vor den Vorhang und präsentieren, was sie im Rahmen von BioKreis für ihr weiteres Leben mitnehmen.
Teilnehmer_innen
MSi Geblergasse, Thinkubator, BOKU, BioBASE, Hut & Stiel GmbH, Naschgarten – Verein für praktisch orientierte Natur- und Gesundheitsbildung, sowie ÖKLO GmbH
Vorstellung Projektleiter_innen
Als Klimabeauftragter am Schulstandort sind Schwerpunkte wie SDGs, Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz, sowie Abfallvermeidung ein Herzensanliegen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wird bei uns in der Mittelschule trotz schwieriger Startbedingungen (sozio-ökonomisch benachteiligte Schüler:innen aus Familien mit nicht-deutscher Muttersprache, die oft intersektionalen Benachteiligungen erfahren) groß geschrieben.
Ich freue mich, dass unsere Schüler:innen so einen Zugang zu den wichtigen Themen unserer Zeit erlangen und, dass ich mithilfe des BioKreis-Projekts einen kleinen Puzzlestein setzen darf.
Kontaktanfrage
Projekt:
BioKreis MSi Geblergasse
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