„Bewegung braucht Platz - Fair Play für den POST SV“ verbindet politische Bildung mit künstlerischer Praxis (Orientierung an: Sustainable Development Goals (SDGs). Die Schüler/innen der 5D setzen sich mit Demokratie, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander. In Zusammenarbeit mit Aktivisten Johann Schneider, Künstler Gerald Straub, Kunstverein Embedded Exception entwickeln sie eigene partizipative Projekte.
Im Zentrum steht die drohende Verbauung der Sportanlagen des Wiener Postsportvereins (POST SV). Die Jugendlichen gestalten eine Kampagne, um auf den möglichen Verlust von Freiräumen für Sport und Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Das Projekt verbindet Recherche, Konzeptentwicklung und praktische Umsetzung (Auseinandersetzung mit Bürger/inneninitiativen, künstlerische Gestaltung bis hin zur realen Aktion im öffentlichen Raum) Die Ergebnisse werden dokumentiert und in einer Broschüre aufbereitet, die als Grundlage für zukünftige Bildungsprojekte dient.
Das Projekt wurde in Kooperation mit Aktivisten Johann Schneider und dem Künstler Gerald Straub entwickelt. Die Jugendlichen setzten sich mit verschiedenen Formen politischer Partizipation und bestehende Bürger/inneninitiativen auseinander. Danach entwickelten sie eigene Projektideen, die gesellschaftliches Engagement mit künstlerischen Ausdrucksformen verbinden und entschieden sich gemeinsam für den Fokus auf das POST Sportzentrum im 17. Bezirk. In Teams übernahmen sie unterschiedliche Aufgabenbereiche wie PR (Videos, Fotos und Texte für Instagram und Website), Organisation, Design (Flyer, Plakat), Infostand, Maskottchen, ein Banner und Fragespiel. Die Jugendlichen griffen dieses aktuelle Thema auf, gestalteten Plakate, bauten einen mobilen Infotisch über einen Fahrradhänger, entwarfen Informationsmaterialien in Form eines Fragenspiel, das Hör-zu-Maskottchen, ein Banner die für zwei Aktionen im öffentlichen Raum diente, um auf den möglichen Verlust von Freiräumen für Sport und Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Schüler/innen der 1A halfen bei der Fertigstellung des Textilbanners. Die Jugendlichen traten in direkten Dialog mit Mitschüler/innen, Verwaltungs- und Lehrpersonen der Schule sowie Passant/innen am Elterleinplatz, informierten über die Petition und motivierten zur Beteiligung. Mit hohem Engagement sprachen die jungen Erwachsenen mit unterschiedlichen Personen, um diese zu informieren und für die Petition (Unterschriften zum Erhalt des POST SV) zu gewinnen.