Tradwife-Content und salafistische Influencer/innen vermitteln sehr unterschiedliche Weltbilder, weisen aber auch relevante Gemeinsamkeiten auf: starre Geschlechterrollen, idealisierte Vorstellungen von Weiblichkeit und Familie sowie die Abgrenzung gegenüber gesellschaftlicher Vielfalt und Gleichstellung.
Das Seminar richtet sich an Pädagog/innen, Schulpsycholog/innen, Schulsozialarbeiter/innen und weitere Fachkräfte, die mit Jugendlichen arbeiten. Es vermittelt Hintergrundwissen zu Akteur/innen, Narrativen, Bildsprache und typischen Online-Formaten und zeigt, warum solche Inhalte für Jugendliche attraktiv sein können.
Im Mittelpunkt steht die pädagogische Praxis: Wie lassen sich problematische Entwicklungen erkennen und einordnen? Wann ist eine Intervention sinnvoll? Wie kann mit Jugendlichen über Geschlechterrollen, Religion, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Werte gesprochen werden, ohne zu moralisieren oder vorschnell zu stigmatisieren?
Das Seminar baut auf Erkenntnissen und Materialien auf, die im Rahmen des von der Europäischen Union kofinanzierten Erasmus+ Projekts AFETS entwickelt wurden.
Durchführung ab 8 Teilnehmer/innen. Für Schulen und Einrichtungen empfiehlt sich die Anmeldung mehrerer Kolleg/innen, damit die Inhalte anschließend auch im Team weiterbearbeitet werden können.
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