Mit unserer Schulkino-Aktion möchten wir SchülerInnen durch Kinokunst und ein begleitendes Gespräch für die Gefahren von Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren und historisches Bewusstsein stärken. Gezeigt wird das Dokudrama „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ (D 2017, Regie: Claus Räfle), das die Schicksale jüdischer Menschen im nationalsozialistischen Berlin eindrucksvoll schildert.
Der Film verbindet die persönlichen Berichte von vier jüdischen ZeitzeugInnen, die 1943 im Untergrund überlebten, mit nachgestellten Spielszenen. Er zeigt die permanente Angst vor Entdeckung, aber auch den Mut jener HelferInnen, die ihr eigenes Leben riskierten, um Verfolgten zu helfen.
Vor der Vorstellung erhalten die SchülerInnen eine kurze Einführung durch eine Filmvermittlerin. Im Anschluss findet ein moderiertes Gespräch von etwa 30 Minuten statt, in dem Eindrücke, Emotionen und Fragen gemeinsam reflektiert werden.
Vorausgesetzt wird ein grundlegendes Vorwissen zur NS-Zeit. Für die Nachbereitung steht kostenloses pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung. Die Schulkino-Vorstellungen bieten einen nachhaltigen, emotionalen und diskussionsanregenden Zugang zur Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart und macht Mut zu Zivilcourage.
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