Sensibilisierung (erledigt)
Wir starten mit Konferenzen, Teamgesprächen und transparenter Kommunikation im gesamten Kollegium, um ein gemeinsames Verständnis und eine tragfähige Basis zu schaffen.
Kick-off & Wissensbasis (begleitend)
Wir entwickeln gemeinsam Standards und einen klaren Rahmen, der Sicherheit für Lehrpersonen und Schüler:innen bietet. Fortbildungen für Lehrkräfte sichern Qualität und Nachhaltigkeit des Projekts.
Raumanalyse & Partizipation (erledigt)
Gemeinsam begehen wir das Schulgebäude und analysieren:
Wo können Barrieren für unsere Schüler:innen entstehen (z. B. Toiletten, Umkleiden, Stiegenhaus, Garderobe, Gänge, …)?
Diese Analyse wird durch Fotoprotokolle ergänzt.
Parallel führen wir ein Safe-Space-Mapping mit Schüler:innen durch: Auf einem Schulplan markieren sie Orte, an denen sie sich sicher oder unsicher fühlen. So identifizieren wir konkrete Angsträume und Handlungsbedarf aus der Perspektive der Beteiligten.
Strukturreform (begleitend)
Wir erarbeiten einen verbindlichen Kodex mit Maßnahmen, zu denen wir uns als Schule verpflichten, sowie Empfehlungen für den Unterricht:
• Angeglichene Pronomen- und Namensverwendung (auch im Klassenbuch, EduPage, ..),
• genderinklusive Sprache (z. B. Gender-Doppelpunkt, Erziehungsverantwortliche, …),
• transparente Kommunikation nach außen (z. B. Schulbehörde, …)
• Pilotprojekte wie jahrgangsübergreifende Klassenbildung nach sozialen statt rein leistungsbezogenen Kriterien
Reflexion & Feedbackschleifen
Wir führen regelmäßige Austauschrunden mit Diversitäts- und Schulqualitätsmanagement sowie mit Erziehungsverantwortlichen durch, um Prozesse zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Öffentlicher Austausch
Durch Vernetzung mit externen Initiativen (z. B. Gender-Netzwerken, …) tragen wir das Thema über die Schule hinaus in den Stadtteil.