Smart City der Zukunft

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Frau Stefko und Frau Coskun
Die Schüler:innen gestalten eine nachhaltige Stadt und programmieren Ozobots, die Aufgaben wie Müll sammeln, trennen und Transport übernehmen.
MS Josef-Enslein-Platz
Josef-Enslein-Platz 1-3
1100 Wien
Schulfächer
Berufsorientierung
Bildnerische Erziehung
Biologie / Umweltkunde
Chemie
Darstellende Geometrie
Deutsch
fächerübergreifend
Geographie / Wirtschaftskunde
Informatik
Mathematik
Physik
Technisches Werken
Schwerpunkte
SDG-Award
Alter
Sekundarstufe I
Zeitraum
Schuljahr 2023/2024 bis Schuljahr 2024/2025

Idee / Ziele

Die Schüler:innen entwerfen eine nachhaltige Stadt der Zukunft und programmieren Ozobots, die in dieser Stadt verschiedene Aufgaben übernehmen – etwa Müll sammeln, sortieren oder Transportwege fahren. Durch das kreative Gestalten und Programmieren wird Technik spielerisch erfahrbar. Das Projekt soll Schüler:innen vermitteln, wie Robotik zur Lösung realer Herausforderungen beitragen kann. Sie lernen grundlegende Programmierlogik, verstehen städtische Prozesse und entdecken, wie Technologie helfen kann, nachhaltige und umweltfreundliche Lebensräume zu gestalten – ganz im Sinne der 17 Sustainable Development Goals.

Umsetzung / Ablauf

Das Projekt begann mit einer Einführung in die Themen Nachhaltigkeit, Smart Cities und die 17 Sustainable Development Goals, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Anschließend lernten die Schüler:innen die Grundfunktionen der Ozobots kennen – vom Einlesen der Farbcodes bis zu einfachen Programmierbefehlen. Im nächsten Schritt sammelten die Gruppen Ideen, wie Roboter in einer zukünftigen Stadt Aufgaben übernehmen können, z. B. Müll einsammeln, Müll trennen, Transporte durchführen oder Kontrollrouten fahren. Danach entwarfen sie erste Skizzen ihrer nachhaltigen Stadt und planten Straßen, Gebäude, Recyclingstationen oder Energiepunkte. Auf dieser Grundlage gestalteten sie ihre Stadt großformatig auf Papier oder Modellen. Parallel dazu entwickelten die Schüler:innen passende Fahrstrecken und Codes, die den Ozobot durch die Stadt leiten. Sie testeten Wege, optimierten Kurven, ergänzten Befehle und lösten Probleme wie fehlerhafte Farbcodes oder blockierte Wege. Im weiteren Verlauf verbindeten sie die Stadtgestaltung mit konkreten SDG-Bezügen und erklärten, welche Ziele durch ihre Roboterlösungen unterstützt werden. Abschließend präsentierten die Gruppen ihre Städte und Ozobot-Routen, reflektierten Schwierigkeiten, Lernerfolge und Verbesserungsmöglichkeiten und diskutierten, wie solche Ideen in der echten Welt eingesetzt werden könnten.

Learnings

Die Schüler:innen lernten grund­le­gen­de Pro­gram­mier­lo­gik, kreatives Pro­blem­lö­sen und wie Robotik in einer nach­hal­ti­gen Stadt ein­ge­setzt werden kann. Sie haben erfahren, wie wichtig Zusam­men­ar­beit, Planung und präzises Arbeiten bei tech­ni­schen Projekten sind. Als Pro­jekt­lei­te­rin­nen wurde uns deutlich, wie moti­vie­rend hand­lungs­ori­en­tier­tes Lernen wirkt und wie gut sich Themen wie Nach­hal­tig­keit und Tech­no­lo­gie verbinden lassen, wenn Schüler:innen selbst aktiv gestalten dürfen.

Ergebnis / Weiterentwicklung

Das Projekt führte zu funktionierenden Stadtmodellen, in denen Ozobots verschiedene Aufgaben übernahmen. Es soll weiter ausgebaut und in weiteren MINT-Klassen wiederholt werden. Zudem ist ein Folgeprojekt geplant, bei dem die Schüler:innen komplexere Abläufe mit anderen Robotern entwickeln.

Teilnehmer_innen

An dem Projekt waren sowohl die Schüler:innen als auch die Lehr­kräf­te beteiligt. Gemeinsam ent­wi­ckel­ten sie eine nach­hal­ti­ge Stadt und pro­gram­mier­ten passende Robo­ter­rou­ten. Außerdem besuchten sie einen Workshop zum Thema Zukunfts­stadt. Zusätz­lich entstand ein gemein­sa­mes Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit der HFS-Schule, wodurch weitere Ideen und Per­spek­ti­ven in die Arbeit einflossen.

Vorstellung Projektleiter_innen

Eine Projektleiterin unterrichtet MINT, Mathematik, Geographie und Wirtschaftskunde. Da sie auch KuG und TeD unterrichtet, ergänzte sie das Projekt um räumliche, technische und kreative Zugänge. Gemeinsam fördern wir nachhaltiges und entdeckendes Lernen. Die zweite Projektleiterin unterrichtet Mathematik, Physik, Chemie, MINT sowie DGB und brachte naturwissenschaftliche Perspektiven in das Projekt ein.

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    Projekt:

    Smart City der Zukunft

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