Brückenideologien: Gender, Macht, Radikalisierung

Anti­fe­mi­nis­ti­sche Narrative, starre Geschlech­ter­rol­len und auto­ri­tä­re Männ­lich­keits­bil­der begegnen Jugend­li­chen heute häufig über Social Media, etwa in Kurz­vi­de­os, Memes, Influen­cer/in­nen-Content oder scheinbar harmlosen Codes und Trends. Ähnliche Vorstel­lun­gen von „richtigen“ Männern und Frauen, Macht, Ordnung und Zuge­hö­rig­keit können dabei Anschluss­stel­len zu Demo­kra­tie-politisch pro­ble­ma­ti­schen poli­ti­schen, reli­giö­sen und digitalen Milieus schaffen.

Das Seminar richtet sich an Pädagog/​innen, Schulpsycholog/​innen, Schulsozialarbeiter/​innen sowie weitere Fach­kräf­te aus Jugend­ar­beit, Beratung und Prä­ven­ti­on. Es unter­stützt dabei, solche Inhalte früh­zei­tig zu erkennen, im jewei­li­gen Kontext ein­zu­ord­nen und pro­fes­sio­nell darauf zu reagieren.

Behandelt werden unter anderem die Manos­phe­re, Incel-Narrative, anti­fe­mi­nis­ti­sche Influencer/​innen, Memes, Emojis und Codes sowie Über­schnei­dun­gen mit rechts­extre­men und religiös-fun­da­men­ta­lis­ti­schen Weltbildern.

Ziel ist, zentrale Narrative und Codes besser zu erkennen, pro­ble­ma­ti­sche Aussagen und Ver­hal­tens­wei­sen bei Jugend­li­chen sicherer ein­zu­schät­zen und konkrete Hand­lungs­op­tio­nen für die Praxis zu ent­wi­ckeln. Gear­bei­tet wird mit Social-Media-Bei­spie­len, Fall­ar­beit, mode­rier­ter Dis­kus­si­on und sys­te­mi­schen Gesprächsmethoden.

Das Seminar wird ab 10 Teilnehmer/​innen durch­ge­führt. Grup­pen­an­mel­dun­gen von Schulen und Ein­rich­tun­gen sind aus­drück­lich willkommen.

Lebensalter
Sekundarstufe I
Sekundarstufe II
Schwerpunkte
Digitalisierung
Gesellschaft
Prävention
Sicherheit
Art
Fortbildung
Workshop
ist für
Lehrer*innen
Preis pro Teilnehmer*in
kostenpflichtig

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