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Stop Motion Film #Kinderrechte

Film „Kinderrechte“
VS 12,
Karl Löwe Gasse 20
2MSK
1120 Wien
Ansprechpartnerin: Eva Obernberger

Kinderrechte!

Wir sind eine integrative Mehrstufenklasse im Aufbau, die als Gemeinschaftsarbeit dieses Stop Motion Video erstellt hat.

Idee / Ziele

Wichtig war uns vielseitige künstlerische Aspekte (Zeichnen, Schriftgestaltung, Inszenierung der Szenen, Vertonung mit gelesenen Texten und musikalische Gestaltung,…) einzuarbeiten. Das Filmprojekt ist auch ein Impuls aus unserer Arbeit mit digitalen Medien, da wir mit einem Tablet und der App Stop Motion gearbeitet haben.
Wir sind Kinder mit vielen verschiedenen Muttersprachen wie Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Kongolesisch, Englisch, Urdu, Tschetschenisch, Türkisch und natürlich Deutsch. Wir sind im Alter zwischen 6 und 11 Jahren. Diese Vielfalt hat auch zu diesem Stop Motion Film geführt, denn wir wissen, dass der wichtigste gemeinsame Nenner unser Menschsein ist und alle Kinder schützenswert sind.

Umsetzung / Ablauf

Begonnen haben wir mit Ideen, die die Kinder zum Thema "Kinderrechte", brauchen Kinder Rechte? befasst.
Anschließend haben wir Fakten zu diesem Thema gesammelt und besprochen.
Es entstand der Plan einen Stop Motion Film zu drehen und jedes Kind übernahm einen für es wichtigen Aspekt zu den Kinderrechten, zeichnete eine Figur, Bilder und Texte.
Die Technik des Filmens mit der App Stop Motion wurde mit allen erarbeitet und erklärt.
Im Klassenrat einigten wir uns darauf, dass wir einen gewissen Rahmen für die Auftritte der Kinderrechte haben wollen.
Einzeln kamen die Kinder in das provisorisch aufgebaute "Filmstudio" und fotografierten die Bilder für den eigenen Anteil. (dies erklärt die unterschiedlichen Lichtverhältnisse).
Die passenden Textteile wurden gesucht, mit diesen sollten die persönlichen Botschaften der Kinder in Kontext zum Geschehen und der Dringlichkeit der Kinderrechte weltweit gesetzt werden.
Das Anpassen der Dauer der Bild zu der Textlänge übernahm die Projektleiterin, dies wurde den Kindern nur kurz demonstriert.
Wichtig war uns, dass alle Kinder, die es konnten ihre Bilder selber vertonten, bloß ein Kind mit Mutismus, das dies nicht konnte, wurde von zwei anderen Kindern eingelesen.
Anschließend studierten wir das Lied "Kinder" von Bettina Wegner ein und spielten diese musikalische Botschaft ebenso wie den Abspann noch ein.
Die Produktion des Filmes war ein Projekt, das ca. 4 Schulwochen dauerte.

Learnings

Es wurde viel über Kinderrechte erfahren, erfasst und gelernt. Dabei wurden sowohl Aspekte, die die Kinder selbst betreffen, aber auch diese die benachteiligte Kinder weltweit angehen thematisiert.

Die Kinder machten ihre ersten Erfahrungen mit der App Stop Motion und erfassten so, dass ein Film letztendlich bewegte Bilder sind. Sie machten grundlegende und erweiternde Erfahrungen in digitalisierten Kompetenzen, durften eigenständig ihren Teil fotografieren, verwerfen und verbessern.

Der Teil des Vertonens war besonders bereichernd, da die Kinder manchmal den Text sehr oft einlesen mussten, da sie mit ihrer eigenen Lesequalität nicht zufrieden waren. Die Vertonung wurde erst angenommen als es das Kind und auch die Lehrperson als "gut" empfanden. Sie erlebten sich alle unabhängig ihres Alters, ihrer Herkunft, der Schulstufe, ihrer Beschulungsart kompetent.

Der Film ist eine Teamarbeit, die im Klassenrat besprochen und geplant und auch reflektiert wurde. So lernten die Kinder auch ihre eigene Meinung zu äußern, aber auch zu ändern und sich für das gemeinsame Projekt gemeinsame Ziele zu setzen.

Auf kreativer Ebene deckt der Film sowohl bildnerische, kreative, das Design betreffende und musikalische Aspekte ab.
Als Projektleiterin erlebte ich die Klassengemeinschaft extrem kompetent und vernünftig. Ich musste allerdings lernen, dass es einen Moment gibt, in dem die Kinder mit der geschaffenen Qualität zufrieden sind und ich diesen als Pädagogin wertschätzen will.

Ergebnis / Weiterentwicklung

Das Projekt empfinden wir als sehr gelungen und werden sicherlich weiterhin individuelle oder auch gemeinsame Stop Motion Filme produzieren.

Ein schulübergreifendes Projekt in Planung ist, im Herbst 2019 die Kinderzeitung Speedy der Freinetklassen Österreichs zum Thema "Kinderrechte" zu verfassen. dies wurde bereits so ausgeschrieben und liegt nun in der Hand der beteiligten Freinetklassen.

Teilnehmer_innen

Projektleiterin Eva Obernberger
Klassenlehrerin Angelika Schönfeldt
Zivildiener Momo
alle 15 Kinder der Klasse
Elternverein, da er Tablets anschaffte.

Vorstellung Projektleiter_innen

Eva Obernberger
Ich bin in der Klasse als Teamlehrerin für Integration. Wir leben reformpädagogischen individualisierten Schulalltag mit Aspekten , der Freinet Pädagogik, Begabungsförderung. der Sonderpädagogik, des naturwissenschaftlichen Forschens, aber auch der digitalisierten Bildung (für alle diese Bereiche bin ich qualifiziert),

Links zum Projekt

https://www.youtube.com/playlist?list=PLfc0rdH8bS99FNsTd36YhSM54SqLxDu3S
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